Luftschauermessung mit dem Teilchendetektorfeld

Die Wasser-Cherenkov-Detektoren des Oberflächenfeldes messen die Ankunftszeit, Dichte und Ausdehnung der Schauerfront auf der Erdoberfläche.
Im Folgenden werden einige ausgewählte Ereignisse gezeigt.


Darstellung des Oberflächendetektorsignals für einen Luftschauer. Die blaue Linie markiert die Schauerachse. Die Tanks sind um so größer dargestellt, je mehr Teilchen nachgewiesen wurden. Die Farbe zeigt die Reihenfolge des Ankommens der Schauerteilchen an: blau früh, rot: spät.

Ein vertikaler Schauer mit einer Energie von 1019 eV triggert im Mittel 8 Detektoren. Anhand der Triggerzeiten der einzelnen Tanks und der Schauerachse kann die Ankunftsrichtung mit einer Unschärfe von weniger als 1 Grad bestimmt werden.


Dichte der Schauerteilchen als Funktion des Abstandes von der Schauerachse (Lateralverteilung). Die Teilchendichte wird in Einheiten vom Signal vertikaler Myonen gemessen.

Mit Hilfe der Lateralverteilung der Schauerteilchen kann die Teilchendichte bei 1000 m von der Schauerachse bestimmt werden. Diese Größe dient zur Abschätzung der Energie des Teilchens, welches den Schauer ausgelöst hat.


Darstellung der Tanksignale für einen fast horizontalen Schauer. Dieser Schauer triggerte alle Tanks entlang seiner Spur im Detektorfeld.

Mit dem Feld der Oberflächendetektoren kann man auch horizontale Luftschauer nachweisen. Der hier gezeigte horizontale Schauer, welcher im August 2007 gemessen wurde, triggerte mehr als 50 Detektoren und hatte eine Länge von mehr als 60 km.

Die Pierre Auger-Kollaboration macht 1% der Daten öffentlich verfügbar. Auf dieser Webseite, die täglich aktualisiert wird, können die seit 2004 gesammelten Ereignisse angezeigt werden.